Bettina Föllmi-Zinnenlauf

 

Angefangen hatte alles mit einer Reise nach Hamburg. Dort habe ich das Tibetische Zentrum e.V. kennen gelernt, und mich sofort zu Hause gefühlt. Ein Flyer in einer buddhistischen Zeitschrift zum Beginn des Fernstudiums eines Systematischen Studiums des Tibetischen Buddhismus in diesem Zentrum hat mich veranlasst, den Schritt zu wagen, und tiefer in die Welt des Buddhismus, insbesondere des Tibetischen Buddhismus, einzutauchen. Meine anfängliche schon langjährige Liebe zur Kunst und Kultur Tibets fand endlich soliden Boden und eine fundierte Ausbildung. Seit 2010 lerne und übe ich mich in der buddhistischen Geistesschulung und der philosophischen Schulung, die mein Leben in sanften Schritten verändert. Ich habe dadurch viel Neues kennen gelernt, viele neue Freunde gewonnen, wofür ich heute sehr dankbar bin.

Gemäß der buddhistischen Tradition ist es für die Praktizierenden selber, aber auch für andere sehr heilsam, Freigebigkeit zu üben. Freigebigkeit im Sinne von Geldspenden aber auch von Engagement und Mitarbeit zum Wohle der Wesen ist ein wichtiger Pfeiler in der buddhistischen Lebensweise. Um meinem Dank Ausdruck zu verleihen, dass ich auf diese mein Leben bereichernde Lehre und Praxis gestoßen bin, bin ich glücklich, mich mit Freude, Begeisterung und Tatkraft für das  wagemutige Projekt des ersten Buddhistischen Nonnenklosters in Deutschland einzusetzen, und in bescheidenem Masse für dessen Erblühen und Gedeihen beizutragen. Da die Struktur und die Gestaltung einer buddhistischen Klostergemeinschaft im Westen oder in Europa noch nicht so gefestigt ist wie in Asien, stehen wir mit dem Nonnenkloster Shide vor vielen Herausforderungen, die gemeistert werden müssen, und das Pionierprojekt muss quasi „nach Deutschland übersetzt“ werden. Die enge Zusammenarbeit im Vorstand mit den Ordinierten und den Laiinnen verbindet uns sehr und wir alle tragen mit unserem Fachwissen und unseren Mitteln dazu bei, eine Struktur zu schaffen, die es westlichen Nonnen ermöglichen soll, den tibetischen Buddhismus im geschützten Rahmen eines Klosters leben und erblühen zu lassen. Für Unterstützungen aller Art, ob finanziell oder auch durch aktives Mitwirken, sind wir sehr dankbar! Helfen auch Sie mit, das Kloster Shide zu schützen und zu fördern. Ein herzliches Tashi delek!

 

Marion Junker

 

Das Kloster Shide ist ein Ort konzentrierter Ruhe, in dem Frauen sich für Rituale und Lernen zurückziehen können. Sie schaffen gute eine Balance zwischen Außenwelt und Vermittlung der buddhistischen Lehre einerseits und Studium und Kontemplation andererseits. Das Kloster ist ein spiritueller Kraftort, der positive Energie von Schneverdingen aus ruhig und gleichmäßig ausstrahlt und in die Gesellschaft wirkt.
Das Wirken des Klosters trägt schon heute dazu bei, dass das buddhistische Leben in Deutschland im Alltag angekommen ist und auch für Nicht-Buddhisten bereichernd wirkt. Es ist ein sichtbarer Gegenentwurf zur materialistisch orientierten Gesellschaft und damit ein positives, ermutigendes und unterstützendes Vorbild für alle.
Mein Anliegen ist, dass dieser Kraftort immer stärker wird und das Wirken der Nonnen und Laien dadurch zunehmend positive auf die Gesellschaft auswirkt.

 

Mit Freude und Tatkraft gehen wir Schritt für Schritt voran.

 

 

 

 

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© Buddhistisches Nonnenkloster Shide e.V.