Links

  Ehrenmitglied des Buddhistischen Nonnenkloster Shide e.V. 

 Link

 Beschreibung

 Tenzin Wangmo

Geboren wurde Bhikshuni Tenzin Wangmo am 9. September 1950 im

katholisch geprägten Bayern, in Waging am See. Die ungetaufte

Freidenkerin studierte fast ein Leben lang die Spiritualität aller Weltreligionen

und anderer Pfade. Schon sehr früh erfolgte die buddhistische Ausrichtung

mit Kontakt zur Altbuddhistischen Gemeinde in Utting am Ammersee

(diese existiert heute leider nicht mehr).

 

Mit diesem Hintergrund - es mangelte damals an buddhistischer Lehrern -

wandte sich Tenzin Wangmo (zu der Zeit noch Laienanhängerin) dem Karate

als geistigen Weg zu. Später wurde sie erfolgreiche Sportlerin im

Bodybuilding (bayrische Meisterin) und Gewichtheben (Deutsche Meisterin

und 6. der Weltmeisterschaften). Auf nationalen und internationalen

Wettkämpfen belegte sie vordere Plätze. In dieser Zeit baute sie auch ihr

Fitness-Studio auf und leitete dieses für sieben Jahre, bis zu ihrer Ordination.

 

Seit 1985 ist sie beim tibetischen Buddhismus und mit S.E. Dagyab Kyabgön

Rinpoche verbunden. Von S.H. dem Dalai Lama persönlich wurde sie im Jahr

1990 in Dharamsala / Indien zur Nonne (Getsül-ma) ordiniert. Die Vollordi-

nationzur Bhikshuni (Gelong-ma) erfolgte nach einer harten Ausbildung

1995 im Ching Liang Tempel in Taiwan.

 

Heute lebt Bhikshuni Tenzin Wangmo in München und ist tätig im

interreligiösen Dialog. Bhikshuni Tenzin Wangmo verehrte die damals noch

kaum bekannte albanische Nonne, Mutter Teresa, bereits von Kindheit an als

Heilige. Dies führte später zu einer besonderen Beziehung zu den Schwestern,

des von Mutter Teresa gegründeten Ordens, der „Missionaries of Charity“

(Missionarinnen der

Nächstenliebe).

 

Berührungsängste mit Praktizierenden anderer Religionen sind Bhikshuni

Tenzin Wangmo fremd. Sie arbeitete als buddhistische Nonne, wann immer

sich die Möglichkeit bot, zusammen mit den Schwestern in deren

Niederlassungen in München, Italien und Indien mit.

Spirituelle Gespräche, das Erleben der Schwestern, ihre vorbildliche Hingabe,

ihre Entsagungskraft in einem der härtesten Orden der Welt, ließen

Wertschätzung und Respekt in ihr weiter wachsen. Es entstanden

Freundschaften und ein interreligiöser Dialog, der, über die Grenzen der

Religionen hinaus, in der gemeinsamen Arbeit seine schönste Blüte fand.

 

Bhikshuni Tenzin Wangmos Freude war unermeßlich, als sie anwesend sein

durfte, als die von ihr zeitlebens so verehrte Mutter Teresa (der sie auch

mehrmals begegnete) am 4. Sept. 2016 vor der ganzen Welt heilig

gesprochen wurde! 

 

Auch mit Schwestern, aus dem strengen Orden der unbeschuhten

Karmeliterinnen, in Italien, entstand ein wunderbarer Austausch, der bis

heute anhält.

 

Bhikshuni Tenzin Wangmo möchte die Gemeinsamkeiten der Religionen

betonen, die sie erlebt hat und Grenzen, Trennendes überwinden.

Sie gibt auf Wunsch Einführungen in den Buddhismus; hält auf Einladung

Vorträge über gewünschte religiöse Themen und gibt Kurse an der

Volkshochschule.

 

Sie ist Ansprechpartnerin für Fragen, die den Buddhismus allgemein

betreffen. Ihr Fachgebiet sind jedoch speziell die Lehrreden des Buddha

und die buddhistische Praxis im Alltag.

 

Ihr spiritueller Berater, S.E. Dagyab Kyabgön Rinpoche, ein ranghoher

tibetischer Lama, forderte sie auf, ihre Lebensgeschichte in einem Buch

westlichen Lesern zugänglich zu machen.

 

Zwar nicht gebunden durch ein Gehorsamsgelübde – so etwas gibt es im

Buddhismus nicht – wohl aber durch große Dankbarkeit, kam sie dieser

zwingenden Bitte mehr oder weniger „zähneknirschend“ nach und schrieb

mehr als vier Jahre lang an dem Buch „Von der Bodybuilderin zur

buddhistischen Nonne“. ISBN 3-00-014886-8 (zu erwerben beiAmazon.de 

oder direkt versandkostenfrei beim Verlag, Tel.089-3245512)

 

Zu sehen war Bhikshuni Tenzin Wangmo in der TV-Sendung "Menschen

bei Maischberger" zum Thema "Dienerinnen Gottes - ist Religion

frauenfeindlich?" und beim SWR in der Sendung "Quergefragt" zum

Thema "Zwischen Himmel und Hölle: Gibt es ein Leben nach dem Tod?"

 

Ein Kurzportrait vom ZDF ist auch auf YouTube abrufbar.

 

Ein weiteres Kurzportrait der Süddeutschen Zeitung (März 2014) 

ist hier zu sehen.

 

 

Hier ein Fenster zu ihren Buddha-Dharma-Erklärungen:

Wie werde ich ein liebender Mensch?

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Buddhistisches Nonnenkloster Shide e.V.