Ehrwürdiger Shariputra, es ist folgendermaßen:
So wie beispielsweise ein Tropfen Wasser in einen großen Ozean fließt
und bis zum Ende des Zeitalters nicht verloren geht,
geht ebenso die Wurzel des Heilsamen, die vollständig dem Erwachen gewidmet wurde,
keinesfalls verloren bis man am Sitz des Erwachens weilt.
(aus dem Aryakshayamatinirdesha-Sutra)
 
 

Unterstützung der Ordinierten

Vor etwa 2.500 Jahren unterteilte der Buddha seine Anhänger in die „vierfache Versammlung“: Mönche und Nonnen sowie männliche und weibliche Laienpraktizierende. Das Verhältnis von Mönchen und Nonnen auf der einen Seite und Laienpraktizierenden auf der anderen Seite besteht aus gegenseitigem Geben und Nehmen. Ordinierte stehen Laien seither als „Verdienstfeld“ zur Verfügung, um großzügiges Geben zu ermöglichen. Zudem bewahren sie die buddhistische Lehre und geben sie weiter. Dabei sind sie wiederum auf die Unterstützung der Laien angewiesen.

 

Der Akt von Großzügigkeit und Fürsorge, das Miteinander-Teilen von materiellen Gütern und Unterstützung war und ist im östlichen Kulturraum unter Buddhisten Tradition. Zaghaft lässt sich diese Form von Anteilnahme hier in unseren Breitengraden nieder, Dank dem Vorbild unserer Dharma-Geschwister aus Vietnam, Thailand etc.

 

Vier Dinge sind für Nonnen unbedingt erforderlich: Nahrung, Kleidung, Unterkunft und Medizin. Diese vier erforderlichen Dinge können Laien anbieten und durch diese Freigiebigkeit auf praktische Weise ihre Wertschätzung oder ihr Vertrauen in die buddhistische Ordensgemeinschaft des Klosters Shide ausdrücken.

 

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© Buddhistisches Nonnenkloster Shide e.V.