Tashi Delek und herzlich willkommen auf der Homepage

des Buddhistischen Nonnenklosters Shide e.V.

 

Shide ist tibetisch und bedeutet Frieden und Glück.

 

Das erste deutsche Nonnenkloster in der Tradition des tibetischen Buddhismus möchte Nonnen einen besinnlichen Ort bieten, an dem sich das Studium und die Praxis der Buddha-Lehre entfalten und von dem aus Frieden aus Glück in die Welt getragen  werden.

 

Das Buddhistische Nonnenkloster Shide e.V. wird durch einen Vorstand geführt. Der Vorstand besteht aus Ordinierten und Laien. 

 

Acht Bhikuīs (Vollordinierten Nonnen) tragen zum Aufbau und zur Entwicklung des Klosters Shide bei. Wertvolle Hinweise und Empfehlungen von Garchen Rinpoche, der Ehrwürdigen Thubten Chodron, Äbtissin des Klosters Sravasti Abbey und des Hocherwürdigen Gründerabtes  Thich Nhu Dien, der Pagode in Hannover sind uns eine wertvolle Stütze.

 

 

  Am guten Verlauf dieser Pionierarbeit interessiert, unterstützen uns

  zahlreiche  nicht ordinierte Frauen und Männer. Sie arbeiten im

  Unterstützerkreis des  Klosters Shide mit.

 

 

  Mögen die Gebete, die Klausuren und die monastischen Tätigkeiten der

  buddhistischen Nonnen des Klosters Shide zum Glück und Wohlbefinden aller

  Wesen über viele Zeitalter beitragen.

 

         Zum Vollmond im September

 

Am Vollmond im September wird in Sri Lanka Mahāpajāpatī Gotamī gedacht, der Pflegemutter des Buddha. Da die Gründung des Bhikkhuni-Ordens mit ihrer Entschlossenheit und Zähigkeit verbunden ist, tun insbesondere alle „Töchter des Buddha“ gut daran, sich ihrer zu erinnern und in ihr ein Vorbild zu sehen.

 

Nach der Schilderung im Pāli-Kanon wurde ihre Bitte, als Frau ebenfalls wie ein Bhikkhu dem Weg des Buddha folgen zu können, zunächst abgewiesen. Doch Mahāpajāpatī und eine große Schar weiterer „Frauen aus gutem Hause“ scheuten sich nicht, die lange Wegstrecke – 357 Meilen, mehr als 500 km - von Kapilavatthu nach Vesāli zu Fuß zurückzulegen, um den Buddha von der Ernsthaftigkeit ihres Anliegens zu überzeugen. Nach der Fürsprache durch den ehrwürdigen Ananda, der beim Anblick der Frauen von Mitgefühl bewegt war, willigte der Buddha schließlich ein, und Mahāpajāpatī wurde die erste Bhikkhuni, der danach viele Frauen folgten.

 

Diese Geschichte der Gründung des Bhikkhuni-Ordens wurde in den vergangenen Jahren in Verbindung mit der Wiederbelebung des Bhikkhuni-Ordens in der tibetischen wie in der Theravada Tradition vielfach thematisiert (Konferenz in Hamburg im Jahr 2007). Um die erste Bhikkhuni zu werden, akzeptierte Mahāpajāpatī Gotamī acht Bedingungen, die sog. garudhammas, die sie zunächst „wie eine Blumengirlande“ annahm. Doch offenbar spürte auch sie recht bald die Dornen, die darin eingebunden waren. (siehe Vinaya, Culavagga Kapitel X). Im damaligen Indien konnte Gotamī in dieser Hinsicht nicht mehr erreichen. Auch der Buddha konnte sich nicht einfach über herrschende gesellschaftliche Verhältnisse hinwegsetzen. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass es eine Zeit war, in der Frauen in der Geschichtsschreibung kaum eine Rolle spielten, und es würdigen, dass wir durch die Gründung des Bhikkhuni-Ordens einen Schatz an sehr frühen Zeugnissen von Frauen und über Frauen haben, damit auch weibliche Vorbilder (vor allem in den Therigathas, den Versen erleuchteter Nonnen). 

 

Schließlich ging es Mahāpajāpatī Gotamī und ihren Nachfolgerinnen um mehr als die Emanzipation aus ihrer eingeschränkten Rolle in der Gesellschaft, es ging um eine viel weitreichendere Emanzipation. Bevor sie sich in die Einsamkeit zurückzog, um sich der Meditation zu widmen, fragte Gotamī den Buddha nach Kriterien, woran sie erkennen könne, ob sie seiner Lehre, dem Dharma, folge oder nicht. Und der Buddha gab ihr eine Belehrung, die auch heute noch gerne von Bhikkhunis rezitiert wird (Anguttara Nikaya = Numerische Sammlung VIII.53). Neben weiteren Merkmalen, die der Buddha nannte, ist der Dharma für diejenigen, die frei sein wollen von Hörigkeit, nicht für Menschen, die sich gerne beherrschen lassen. Die Rede ist hier in diesem Zusammenhang von der „inneren Knechtschaft“, der Beherrschung durch Leidenschaft, Begierde, Stolz und weiteren geistigen Befleckungen.

 

Mahāpajāpatī wurde mit 120 Jahren recht alt. Auch das Ende ihres Lebens war sehr bemerkenswert. Sie hatte das Ziel der Befreiung von allen Fesseln verwirklicht, die sie an Saṃsāra, den Kreislauf von Geburt und Tod, gebunden hatten. Dem Buddha sagte sie bei ihrem Abschied, dass das, was er ihr gegeben hatte, der Dharma, ihren Durst für immer gelöscht hat. Ihre Milch, die sie ihm nach dem frühen Tod seiner leiblichen Mutter Mahāmāyā gegeben hatte, konnte Hunger und Durst des damaligen Säuglings jeweils nur für kurze Zeit stillen. Zum letzten Mal legte sie nun die Bürde eines alten Körpers ab. Die Bhikkhunis, die sie offenbar liebten und verehrten, weinten. Gotamī tröstete sie damit, dass auch ihnen der Weg zum Todlosen offenstehe...

 

      

Die dreimonatige Vassa - Regenzeitklausur

 

In Asien gibt es im Unterschied zu westlichen Ländern nicht vier, sondern nur drei Jahreszeiten: die kühle Jahreszeit, die heiße Saison und die Regenzeit. Letztere dauert von Juni/Juli bis Oktober/November. Durch den Reichtum an Feuchtigkeit ist es eine fruchtbare Periode, in dem Reis und andere Kulturpflanzen wachsen. Den Bauern war es zu Buddhas Zeiten, als es viele umherwandernde Mönche gab, ein Anliegen, dass ihre Pflanzungen unbeschadet blieben, die religiösen Wanderer also nicht über ihre Felder gingen. Daher wurde es Brauch, dass die Mönche während der Regenzeit an einem Ort blieben und nicht - wie sonst üblich - umherzogen. Der Buddha wollte, dass sich auch seine Anhänger an diese Regelung hielten. Man kann annehmen, dass diese Periode des Verweilens an einem Ort der Ursprung der späteren Entwicklung von Klöstern war.

 

Da nun mehrere Mönche drei Monate lang zusammenlebten und praktizierten, lernten sie voneinander. Besonders die Neuordinierten profitierten von denen, die schon lange die Robe trugen, und auch für die Senioren ergaben sich neue Aufgaben und Herausforderungen. Eine Intensivierung der Meditationspraxis war ebenfalls Ziel dieser Zeit des Verweilens an einem Ort. Andrerseits ergaben sich durch das Zusammenleben auch Konflikte, die manchmal neue Regelungen durch den Buddha erforderten. Am Ende der Vassa, d.h. am Vollmond-Tag im Oktober findet „Pavāraņā“ statt, eine gegenseitige Einladung zur Rückmeldung. Was immer an unangemessenem Verhalten gesehen, gehört oder auch nur vermutet wurde, soll zur Sprache kommen, und zwar aus Mitgefühl, damit die anderen daraus lernen, sich verbessern können. Der Buddha hat das ehrliche Erkennen und Bekennen von Fehlern immer als einen Weg des inneren Wachstums gepriesen. 

 

 

Den Buddha-Dharma täglich von den Nonnen

des Klosters Śravasti Abbey hören

 

 

2020: vom 23.08.2020  bis zum 29.08.2020

 

Aus der Bodhisattva Frühstücksecke (BBC)

mit vielen wertvollen Beiträgen zur aktuellen Situation und was wir selbst tun können 
 

 Tägliche Kurzvorträge in englischer Sprache mit Möglichkeit deutscher Untertitel. 

                                                            Untertitel: Youtube, 1) Einstellungen aktivieren (unten, rechte Ecke); 2) Untertitel aktivieren;                                                                          3) Automatisch übersetzen aktivieren; 4) Sprache wählen

                                                            

                                                            Folgende Videos geben Einblick in das monstische Leben und in das Übungsprogramm der                                                                  Novizinnen im Kloster Śravasti Abbey, an dem sich das Kloster Shide orientiert.                                                                                                               

  zum YouTube-Video 1

  zum YouTube-Video 2

  zum YouTube-Video 3

 

 

Den Buddha-Dharma von S.H. den 14. Dalai Lama 

per Livestream hören und sehen                    

         

                   

Live: Unterweisung  4. - 6. September 2020
 

Seine Heiligkeit der Dalai Lama wird am Morgen des 4., 5. und 6. September 2020 von 9 bis 10 Uhr (indische Zeit) auf Wunsch einer Gruppe von Asiaten eine dreitägige Unterweisung über Gyalsey Thokme Sangpos 37 Übungen eines Bodhisattvas (laklen sodunma) & Je Tsongkhapas Die Drei Hauptaspekte des Pfades (lamtso namsum) geben. Außerdem wird er von 10 bis 10.30 Uhr Fragen derselben Gruppe beantworten.

 

Die Unterweisung wird live übertragen ab 4:30 MESZ. Es wird empfohlen 30 min eher da zu sein.

 

Link zum Livestream (wenn Unterweisungen statt finden)

Link zum Programm S.H.

Link zum Archiv der Unterweisungen S.H.

 

 

  

Zur aktuellen Krise in der Welt
 

Das Virus mit der Krone

Ein Text von Ayya Sucinta

 

Das Corona-Virus scheint die Menschheit derzeit zu beherrschen. Winzige organische Strukturen – für menschliche Augen ohne Hilfsmittel unsichtbar und kaum als „Lebewesen“ zu betrachten -  setzen uns deutliche Beschränkungen, weisen uns Menschen auf unsere Abhängigkeit und unsere Grenzen hin. Selbst moderne Technologie wie Beatmungsgeräte auf Intensivstationen kann sowohl quantitativ wie qualitativ nicht jedes bedrohte Menschenleben retten. Wie sich das neue Virus in menschlichen Körpern einnistet und verbreitet, ist bedrohend und demütigend zugleich. Es führt uns ganz klar vor Augen: Wir Menschen haben die Dinge auch heute nicht im Griff…!
 

                                                            hier geht es zum vollständigen Text:

 

                        Die Freude in Dir finden

 

Auf sich selbst zuzubewegen, auch wenn es uns selbst scherfällt, ist lernbar.

 

Die Ehrwürdige Pema Chödron führt uns sorgfälltig in diese grundlegenste aller Beziehungen ein. Es ist ein auf sich selbst "Zubewegen", dass mit Wärme, Freundlichkeit und Achtsamkeit erfüllt ist.

 

Möge der Auszug, in englischer Sprache aus dem Online-Kurs dazu inspirieren.

 

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Was ist Buddhismus?

 

Kurze Geschichte des Buddhismus

Etwa 500 vor Christus soll Buddha in Bodhgaya erleuchtet worden sein. Der Mahabodhi-Tempel ist der heiligste Ort des Buddhismus...

 

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Achtsamkeit - mit System üben - 

 

 

Übungen 1-7

“Achtsamkeit – mit System üben” war ursprünglich konzipiert als Begleit-CD zum Buch “Frei sein im Schmerz”. Schon bald wurde anhand der positiven Rückmeldungen aus der Leserschaft klar, daß sich das Konzept der siebenstufigen “Achtsamkeitskaskade” vielen Menschen zugänglich gemacht werden sollte. Die sorgfältigen Erläuterungen was mit Achtsamkeit gemeint ist, wie die praktischen Übungen dazu, können eine wertvolle Hilfe sein.

 

 

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Buddhismus im Westen

 

 

"Gehört der Buddhismus zu Deutschland?

Die Relevanz des Buddhismus für die Welt von Heute.

Antrittsvorlesung der Ehrwürdigen Jampa Tsedroen,

Prof. Dr. Carola Roloff

 

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Buddhismus im Westen

Interessante Beiträge und Reflexionen mit 12 namhaften Gelehrten, die sich an der internationalen und interdisziolinären Konferenz der Universität Hamburg beigetragen hat.

 

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