Tashi Delek und herzlich willkommen auf der Homepage

des Buddhistischen Nonnenklosters Shide e.V.

 

Shide ist tibetisch und bedeutet Frieden und Glück.

 

Das erste deutsche Nonnenkloster in der Tradition des tibetischen Buddhismus möchte Nonnen einen besinnlichen Ort bieten, an dem sich das Studium und die Praxis der Buddha-Lehre entfalten und von dem aus Frieden aus Glück in die Welt getragen  werden.

 

Das Buddhistische Nonnenkloster Shide e.V. wird durch einen Vorstand geführt. Der Vorstand besteht aus Ordinierten und Laien. 

 

Acht Bhikuīs (Vollordinierten Nonnen) tragen zum Aufbau und zur Entwicklung des Klosters Shide bei. Wertvolle Hinweise und Empfehlungen von Garchen Rinpoche, der Ehrwürdigen Thubten Chodron, Äbtissin des Klosters Sravasti Abbey und des Hocherwürdigen Gründerabtes  Thich Nhu Dien, der Pagode in Hannover sind uns eine wertvolle Stütze.

 

 

  Am guten Verlauf dieser Pionierarbeit interessiert, unterstützen uns

  zahlreiche  nicht ordinierte Frauen und Männer. Sie arbeiten im

  Unterstützerkreis des  Klosters Shide mit.

 

 

  Mögen die Gebete, die Klausuren und die monastischen Tätigkeiten der

  buddhistischen Nonnen des Klosters Shide zum Glück und Wohlbefinden aller

  Wesen über viele Zeitalter beitragen.

 

Zum Vollmond im August (4.8.2020)

 

Der Vollmond im August hat eine dreifache Bedeutung:
 

1) Erinnerung an das erste Buddhistische Konzil

 

Drei Monate nach dem Parinibbāna des Buddha – also drei Monate nach dem Vollmond im Mai - wurde das erste Buddhistische Konzil im heutigen Rajgir (Sanskrit: Rājagŗha, Pali: Rājagaha) in der indischen Provinz Bihar abgehalten.

Der ehrwürdige Mahakassapa, einer der Hauptschüler des Buddha, hatte von der Annahme eines Mönchs gehört, die Regelungen für den Sangha, die der Buddha getroffen hatte, müssten nun nach seinem Eingang ins Parinibbāna nicht mehr beachtet werden. So erkannte Mahakassapa die Notwendigkeit, zusammenzutragen, was der Buddha zu Lebzeiten gelehrt hatte, damit diese Lehre unverfälscht überliefert und weiterhin praktiziert würde. Daher versammelte sich ein Sangha von 500 Bhikkhus, um diese Aufgabe zu übernehmen. Nur Arahats, vollkommen Verwirklichte („Heilige“), durften bei dieser wichtigen Mission teilnehmen. Es gab damals mit Sicherheit auch weibliche Arahats, doch die Anwesenheit von Bhikkhunis beim ersten buddhistischen Konzil im damaligen Indien muss als sehr unwahrscheinlich gelten. Zu dieser frühen Zeit – versteht sich – gab es noch keine unterschiedlichen Traditionen (siehe Vinaya, Cullavagga, Kapitel XI).

 

2) Das Erwachen des ehrwürdigen Ananda kurz vor dem Konzil

 

Der ehrwürdige Ananda, der Begleiter und Assistent des Buddha über viele Jahre, war der beste Zeuge und Kenner der Lehrreden (Sanskrit: Sutra; Pali: Sutta). Außerdem verfügte er über ein enormes Gedächtnis – wie wir überhaupt davon ausgehen können, dass die damals lebenden Menschen uns beim Memorieren weit überlegen waren. Die Anwesenheit des ehrwürdigen Ananda beim ersten Buddhistischen Konzil war also von eminenter Bedeutung. Er hatte sich jedoch über viele Jahre für den Buddha sehr stark eingesetzt sowie für alle Menschen, die den Erwachten aufsuchten, und Ananda selbst hatte damals noch nicht die Erleuchtung voll verwirklicht. Der Buddha hatte ihm kurz vor seinem Parinibbāna vorhergesagt, dass es auch für ihn nicht mehr lange dauern würde, bis er zu den Arahats gehörte. Nachdem Ananda mit großer Anstrengung meditiert hatte, gelang ihm schließlich beim Niederlegen die endgültige Befreiung - und zwar gerade noch rechtzeitig zum Beginn des Konzils.

 

3) Beginn der „zweiten Vassa“

 

In der Theravada Tradition ist es am Vollmond im August (bzw. am Tag danach) noch möglich, in die sogenannte „zweite Vassa“ einzutreten, falls ein Bhikkhu oder eine Bhikkhuni aus irgendwelchen Gründen verhindert war, bereits seit dem Tag nach dem Vollmond im Juli für drei Monate an einem Ort zu bleiben.  Die „zweite Vassa“ endet dann mit dem Vollmond im November.

     

Die dreimonatige Vassa - Regenzeitklausur

 

In Asien gibt es im Unterschied zu westlichen Ländern nicht vier, sondern nur drei Jahreszeiten: die kühle Jahreszeit, die heiße Saison und die Regenzeit. Letztere dauert von Juni/Juli bis Oktober/November. Durch den Reichtum an Feuchtigkeit ist es eine fruchtbare Periode, in dem Reis und andere Kulturpflanzen wachsen. Den Bauern war es zu Buddhas Zeiten, als es viele umherwandernde Mönche gab, ein Anliegen, dass ihre Pflanzungen unbeschadet blieben, die religiösen Wanderer also nicht über ihre Felder gingen. Daher wurde es Brauch, dass die Mönche während der Regenzeit an einem Ort blieben und nicht - wie sonst üblich - umherzogen. Der Buddha wollte, dass sich auch seine Anhänger an diese Regelung hielten. Man kann annehmen, dass diese Periode des Verweilens an einem Ort der Ursprung der späteren Entwicklung von Klöstern war.

 

Da nun mehrere Mönche drei Monate lang zusammenlebten und praktizierten, lernten sie voneinander. Besonders die Neuordinierten profitierten von denen, die schon lange die Robe trugen, und auch für die Senioren ergaben sich neue Aufgaben und Herausforderungen. Eine Intensivierung der Meditationspraxis war ebenfalls Ziel dieser Zeit des Verweilens an einem Ort. Andrerseits ergaben sich durch das Zusammenleben auch Konflikte, die manchmal neue Regelungen durch den Buddha erforderten. Am Ende der Vassa, d.h. am Vollmond-Tag im Oktober findet „Pavāraņā“ statt, eine gegenseitige Einladung zur Rückmeldung. Was immer an unangemessenem Verhalten gesehen, gehört oder auch nur vermutet wurde, soll zur Sprache kommen, und zwar aus Mitgefühl, damit die anderen daraus lernen, sich verbessern können. Der Buddha hat das ehrliche Erkennen und Bekennen von Fehlern immer als einen Weg des inneren Wachstums gepriesen. 

 

 

Den Buddha-Dharma täglich von den Nonnen

des Klosters Śravasti Abbey hören

 

 

2020: vom 26.07.2020  bis zum 01.08.2020

 

Aus der Bodhisattva Frühstücksecke (BBC)

mit vielen wertvollen Beiträgen zur aktuellen Situation und was wir selbst tun können 
 

 Tägliche Kurzvorträge in englischer Sprache mit Möglichkeit deutscher Untertitel. 

                                                            Untertitel: Youtube, 1) Einstellungen aktivieren (unten, rechte Ecke); 2) Untertitel aktivieren;                                                                          3) Automatisch übersetzen aktivieren; 4) Sprache wählen

                                                            

                                                            Folgende Videos geben Einblick in das monstische Leben und in das Übungsprogramm der                                                                  Novizinnen im Kloster Śravasti Abbey, an dem sich das Kloster Shide orientiert.                                                                                                               

  zum YouTube-Video 1

  zum YouTube-Video 2

  zum YouTube-Video 3

 

Zur aktuellen Krise in der Welt
 

Das Virus mit der Krone

Ein Text von Ayya Sucinta

 

Das Corona-Virus scheint die Menschheit derzeit zu beherrschen. Winzige organische Strukturen – für menschliche Augen ohne Hilfsmittel unsichtbar und kaum als „Lebewesen“ zu betrachten -  setzen uns deutliche Beschränkungen, weisen uns Menschen auf unsere Abhängigkeit und unsere Grenzen hin. Selbst moderne Technologie wie Beatmungsgeräte auf Intensivstationen kann sowohl quantitativ wie qualitativ nicht jedes bedrohte Menschenleben retten. Wie sich das neue Virus in menschlichen Körpern einnistet und verbreitet, ist bedrohend und demütigend zugleich. Es führt uns ganz klar vor Augen: Wir Menschen haben die Dinge auch heute nicht im Griff…!
 

                                                            hier geht es zum vollständigen Text:

 

 

Den Buddha-Dharma von S.H. den 14. Dalai Lama 

per Livestream hören und sehen                    

         

                   

Live: Unterweisung Tsongkhapa 4. - 6. August 2020

 

Seine Heiligkeit der Dalai Lama wird auf Wunsch tibetischer Jugendlicher am Morgen des 4., 5. und 6. August 2020 von 8 bis 9 Uhr (indische Zeit) eine dreitägige Unterweisung über Tsongkapas "Lobpreis an das Abhängige Entstehen (tendrel toepa)" geben. Außerdem wird er von 9 Uhr bis 9.30 Uhr Fragen derselben Gruppe beantworten.

Die Unterweisung wird live übertragen ab 4:30 MESZ. Es wird empfohlen 30 min eher da zu sein.

 

Link zum Livestream (wenn Unterweisungen statt finden)

Link zum Programm S.H.

Link zum Archiv der Unterweisungen S.H.

 

 

  

                        Die Freude in Dir finden

 

Auf sich selbst zuzubewegen, auch wenn es uns selbst scherfällt, ist lernbar.

 

Die Ehrwürdige Pema Chödron führt uns sorgfälltig in diese grundlegenste aller Beziehungen ein. Es ist ein auf sich selbst "Zubewegen", dass mit Wärme, Freundlichkeit und Achtsamkeit erfüllt ist.

 

Möge der Auszug, in englischer Sprache aus dem Online-Kurs dazu inspirieren.

 

zum YouTube-Video

 

Was ist Buddhismus?

 

Kurze Geschichte des Buddhismus

Etwa 500 vor Christus soll Buddha in Bodhgaya erleuchtet worden sein. Der Mahabodhi-Tempel ist der heiligste Ort des Buddhismus...

 

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Achtsamkeit - mit System üben - 

 

 

Übungen 1-7

“Achtsamkeit – mit System üben” war ursprünglich konzipiert als Begleit-CD zum Buch “Frei sein im Schmerz”. Schon bald wurde anhand der positiven Rückmeldungen aus der Leserschaft klar, daß sich das Konzept der siebenstufigen “Achtsamkeitskaskade” vielen Menschen zugänglich gemacht werden sollte. Die sorgfältigen Erläuterungen was mit Achtsamkeit gemeint ist, wie die praktischen Übungen dazu, können eine wertvolle Hilfe sein.

 

 

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Buddhismus im Westen

 

 

"Gehört der Buddhismus zu Deutschland?

Die Relevanz des Buddhismus für die Welt von Heute.

Antrittsvorlesung der Ehrwürdigen Jampa Tsedroen,

Prof. Dr. Carola Roloff

 

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Buddhismus im Westen

Interessante Beiträge und Reflexionen mit 12 namhaften Gelehrten, die sich an der internationalen und interdisziolinären Konferenz der Universität Hamburg beigetragen hat.

 

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