Tashi Delek und herzlich willkommen auf der Homepage

des Buddhistischen Nonnenklosters Shide e.V.

 

Shide ist tibetisch und bedeutet Frieden und Glück.

 

Das erste deutsche Nonnenkloster in der Tradition des tibetischen Buddhismus möchte Nonnen einen besinnlichen Ort bieten, an dem sich das Studium und die Praxis der Buddha-Lehre entfalten und von dem aus Frieden aus Glück in die Welt getragen  werden.

 

Das Buddhistische Nonnenkloster Shide e.V. wird durch einen Vorstand geführt. Der Vorstand besteht aus Ordinierten und Laien. 

 

Acht Bhikuīs (Vollordinierten Nonnen) tragen zum Aufbau und zur Entwicklung des Klosters Shide bei. Wertvolle Hinweise und Empfehlungen von Garchen Rinpoche, der Ehrwürdigen Thubten Chodron, Äbtissin des Klosters Sravasti Abbey und des Hocherwürdigen Gründerabtes  Thich Nhu Dien, der Pagode in Hannover sind uns eine wertvolle Stütze.

 

 

  Am guten Verlauf dieser Pionierarbeit interessiert, unterstützen uns

  zahlreiche  nicht ordinierte Frauen und Männer. Sie arbeiten im

  Unterstützerkreis des  Klosters Shide mit.

 

 

  Mögen die Gebete, die Klausuren und die monastischen Tätigkeiten der

  buddhistischen Nonnen des Klosters Shide zum Glück und Wohlbefinden aller

  Wesen über viele Zeitalter beitragen.

 

         Der letzte Vollmond in einem denkwürdigen Jahr am 29.12.2020

 

Das Jahr 2020 hat uns viel Unerwartetes beschert, uns mit neuen Situationen konfrontiert. Ein unsichtbares Virus hat bereits mehr als 1,7 Millionen Menschen weltweit das Leben geraubt, noch mehr Menschen mit mehr oder weniger schweren Krankheitssymptomen gequält, unsere Mobilität, den Verkehr, die Wirtschaft, allgemein den Umgang miteinander, Kontakte und damit viele für uns selbstverständlich gewordene Möglichkeiten eingeschränkt. Mit unserer „Freiheit“ war es offensichtlich nicht weit her. Doch WIE wir mit diesen Einschränkungen umgegangen sind und umgehen, lag und liegt in unserer Entscheidung. Wie wir auf das vergangene Jahr zurückblicken,  hängt wiederum von unserer Einstellung ab: Wir können das Bedauerliche in den Vordergrund rücken oder das, wofür wir dankbar sein können. Vermutlich finden wir beides, und Gelegenheiten Dharma zu praktizieren gab und gibt es in jedem Fall. 

 

Und das Gleiche gilt für das kommende Jahr 2021: Niemand kann uns zwingen, im Dunkel des Tunnels sitzen zu bleiben, noch Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Es liegt an uns, WIE wir dem neuen Jahr begegnen, ob mit Angst und Sorgen oder mit Zuversicht. Gerne machen wir äußere Umstände oder andere Menschen für unsere Misere verantwortlich, das Glück dagegen schreiben wir bereitwillig uns selbst zu.  

 

Die (innere) Freiheit, die uns der Buddha für unser Leben aufzeigt, ist beträchtlich, und die Kehrseite – die Verantwortung, die in dieser Freiheit liegt – mag uns schrecken und als Überforderung erscheinen. Vor der Möglichkeit, uns Ziele zu setzen, uns auf Ziele oder Werte festzulegen, scheuen manche zurück, birgt dies doch die Gefahr, Fehler zu machen, die Gefahr des Scheiterns. Es ist einfacher und bequemer, Informationen (in Form von Videos, Podcasts, Bildern, Gedrucktem, Meinungen anderer in den Social Media usw.) aufzunehmen als selbst Entscheidungen zu fällen. Doch mit dem Konsum von Informationen treffen wir ebenfalls eine Wahl, sofern wir sie (noch) nicht ganz den modernen Medien, der Technik überlassen und damit der Manipulation und Kontrolle über uns Vorschub leisten.

 

Die gegenwärtige Zeit fordert die Besinnung auf Werte und Ziele heraus, denen wir folgen sollten, wenn wir Glück anstreben und nicht noch mehr Leid wollen. Vieles ist im Aufbruch, und wenn wir es zulassen, zeigt uns das Corona-Virus deutlich – vor allem den Älteren unter uns – die reale  Gefährdung für unser Leib und Leben. Wir erfahren die Grenzen der/unserer materiellen Natur, die nicht nur wunderbar romantisch ist und Heilkräfte birgt, und erkennen, dass die Zuflucht und Zukunft im Geistigen liegt – im „Herzen“ könnten wir auch sagen, sofern wir es im übertragenen Sinn verstehen. Das Heil liegt nicht draußen auf der Wiese, schon gar nicht draußen auf der Straße oder auf Flughäfen, wir müssen es in uns selbst suchen. Das bedeutet, es ist uns auch – oder gerade -  während des Lockdowns zugänglich. Und was wichtig ist, um ihm näher zu kommen, hat der Buddha uns vielfach gelehrt: Wir verschließen uns nicht dem Leid in uns und um uns herum, wünschen uns und allen Wesen Wohl, Freisein von Schmerz und Kummer, freuen uns mit an den Freuden und Erfolgen anderer (die es trotz allem immer noch gibt...) und versuchen, bei alledem  unser inneres Gleichgewicht zu wahren.  

 

Auf diese Weise kann es ein friedliches 2021 geben.    


   Die Bhikṣuṇīs vom Kloster SHIDE - bei "Experten kommen zu Wort" im h1 - Fernsehen aus Hannover am 20.10.2020 

 

 

Die Ehrwürdige Thubten Choedroen und die Ehrwürdige Ayya Sucinta beschreiben in diesem Beitrag den Weg des Buddha zum Erwachen und berichten über ihr Leben und ihren Alltag im Kloster Shide.

 

 

 

                        hier geht es zum Beitrag

Den Buddha-Dharma täglich von den Nonnen

des Klosters Śravasti Abbey hören

 

 

Aus der Bodhisattva Frühstücksecke (BBC)

mit vielen wertvollen Beiträgen zur aktuellen Situation und was wir selbst tun können 
 

 Tägliche Kurzvorträge in englischer Sprache mit Möglichkeit deutscher Untertitel. 

 Untertitel: Youtube, 1) Einstellungen aktivieren (unten, rechte Ecke); 2) Untertitel aktivieren;                                                                          3) Automatisch übersetzen aktivieren; 4) Sprache wählen

                                                            

                                                            Folgende Videos geben Einblick in das monstische Leben und in das Übungsprogramm der                                                                  Novizinnen im Kloster Śravasti Abbey, an dem sich das Kloster Shide orientiert.                                                                                                               

  zum YouTube-Video 1

  zum YouTube-Video 2

  zum YouTube-Video 3

 

Den Buddha-Dharma von S.H. den 14. Dalai Lama 

per Livestream hören und sehen   
                

Live Webcast: Vortrag am 22. Januar 2021

Seine Heiligkeit der Dalai Lama wird einen Vortrag über "Wohlbefinden und Resilienz" halten, gefolgt von einer Frage- und Antwortrunde mit Schülern der British School in Neu-Delhi von 9 bis 10 Uhr (indische Standardzeit- 4:30 Uhr unsere Zeit)

Live Webcast: Unterweisung am 8. Febuar 2021

Seine Heiligkeit der Dalai Lama unterweist auf Wunsch von Lama Zopa Rinpoche und der Foundation for the Preservation of the Mahayana Tradition (FPMT) über Jangkya Rolpai Dorjes "Recognizing the Mother: A Song of Experience of the Madhyamaka View (tagur ama ngodzin)" (Das Erkennen der Mutter: Ein Erfahrungslied der Madhyamaka-Sicht). Anschliessend beantwortet Seine Heiligkeit Fragen von den Teilnehmenden.

Die genaue Uhrzeit wurde noch nicht angegeben. Bitte ev. im Programm - Link unten - nachschauen.
 

Live Webcast: Unterweisung vom 11. bis 13. März 2021

Seine Heiligkeit der Dalai Lama wird am Morgen des 11. März von 9 Uhr bis 10.30 Uhr (indische Zeit - 4:30 Uhr unsere Zeit) einen Vortrag über Buddhismus und Wissenschaft für die mongolische Jugend halten, gefolgt von Fragen von den Teilnehmenden.
Am 12. und 13. März vormittags wird Seine Heiligkeit auf Wunsch von Buddhisten aus der Mongolei eine zweitägige Unterweisung über Lobpreis an die 17 Panditas (pandit 17 soldep) & Je Tsongkhapas "Die drei Hauptaspekte des Pfades (lamtso namsum)" von 9 Uhr bis 10.30 Uhr (Indische Standardzeit) geben. Anschliessend beantwortet Seine Heiligkeit Fragen von den Teilnehmenden.

 

Die Unterweisungen/Vorträge werden live übertragen und ins Deutsche übersetzt. Es wird empfohlen 30 min eher da zu sein.    


                                    Link zum Livestream (wenn Unterweisungen statt finden)
                                            Link zum Programm S.H.
                                      
Link zum Archiv der Unterweisungen S.H.

Zur aktuellen Krise in der Welt
 

Das Virus mit der Krone

Ein Text von Ayya Sucinta

 

Das Corona-Virus scheint die Menschheit derzeit zu beherrschen. Winzige organische Strukturen – für menschliche Augen ohne Hilfsmittel unsichtbar und kaum als „Lebewesen“ zu betrachten -  setzen uns deutliche Beschränkungen, weisen uns Menschen auf unsere Abhängigkeit und unsere Grenzen hin. Selbst moderne Technologie wie Beatmungsgeräte auf Intensivstationen kann sowohl quantitativ wie qualitativ nicht jedes bedrohte Menschenleben retten. Wie sich das neue Virus in menschlichen Körpern einnistet und verbreitet, ist bedrohend und demütigend zugleich. Es führt uns ganz klar vor Augen: Wir Menschen haben die Dinge auch heute nicht im Griff…!
 

                                                            hier geht es zum vollständigen Text:

 

 

Was ist Buddhismus?

 

Kurze Geschichte des Buddhismus

Etwa 500 vor Christus soll Buddha in Bodhgaya erleuchtet worden sein. Der Mahabodhi-Tempel ist der heiligste Ort des Buddhismus...

 

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Buddhismus im Westen

 

 

"Gehört der Buddhismus zu Deutschland?

Die Relevanz des Buddhismus für die Welt von Heute.

Antrittsvorlesung der Ehrwürdigen Jampa Tsedroen,

Prof. Dr. Carola Roloff

 

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Buddhismus im Westen

Interessante Beiträge und Reflexionen mit 12 namhaften Gelehrten, die sich an der internationalen und interdisziolinären Konferenz der Universität Hamburg beigetragen hat.

 

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                        Die Freude in Dir finden

 

Auf sich selbst zuzubewegen, auch wenn es uns selbst scherfällt, ist lernbar.

 

Die Ehrwürdige Pema Chödron führt uns sorgfälltig in diese grundlegenste aller Beziehungen ein. Es ist ein auf sich selbst "Zubewegen", dass mit Wärme, Freundlichkeit und Achtsamkeit erfüllt ist.

 

Möge der Auszug, in englischer Sprache aus dem Online-Kurs dazu inspirieren.

 

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Achtsamkeit - mit System üben - 

 

 

Übungen 1-7

“Achtsamkeit – mit System üben” war ursprünglich konzipiert als Begleit-CD zum Buch “Frei sein im Schmerz”. Schon bald wurde anhand der positiven Rückmeldungen aus der Leserschaft klar, daß sich das Konzept der siebenstufigen “Achtsamkeitskaskade” vielen Menschen zugänglich gemacht werden sollte. Die sorgfältigen Erläuterungen was mit Achtsamkeit gemeint ist, wie die praktischen Übungen dazu, können eine wertvolle Hilfe sein.

 

 

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