Anregungen für die Dharma-Praxis
Laut der Mahāyana-und der Vajrayana-Tradition werden schwierige, leidverursachende Emotionen als Geistesgifte (Kleshas), die auf Unwissenheit über die wahre Natur der menschlichen Existenz beruhen, umgewandelt.
Statt diese störenden Emotionen, wie Wut, Eifersucht oder Gier zu unterdrücken oder blind auszuleben, wenden die Übenden spezifische Methoden an, um in der Lage zu sein diese störenden Energien direkt auf ihrem Pfad umzuwandeln.
Für jedes spezifische Störgefühl wird in der Mahāyana- und in der Vajrayana-Tradition ein direktes, heilsames Gegenmittel angewendet, das einzuüben ist.
Dadurch kann die übende Person ihren Geist umkonditionieren und sich von der Last der störenden Emotionen befreien.
Shide ist ein Ort, an dem die Lehre Buddha praktiziert und gelehrt wird. Shide befindet sich in Lünzen, Schneverdingen im Heidekreis.
Geist, Rede und Körper werden durch Studium, Kontemplation, yogische Praktiken, wie kürzere oder längere Retreate geschult, wie das Zusammenleben im gemeinschaftlichen Sinne gepflegt.