Anregungen für die Dharma-Praxis von Geshe Rabten
Geshe Rabten (* 1920 in Osttibet; † 1986) war ein tibetisch-buddhistischer Mönch.
Er verbrachte er viele Jahre in intensiven Meditationsklausuren, diente dem 14. Dalai Lama als philosophischer Assistent und kam 1975 auf Grund wiederholter Bitten westlicher Schüler, die an einem ernsthaften Studium des tibetischen Buddhismus interessiert waren, in die Schweiz.
"Im Kloster führte ich meine Studien fort und nahm an Veranstaltugen teil, fand darin aber keine innere Befriedigung. Ich fühlte nämlich, dass ich älter wurde und dass, wenn ich vor meinem Tode in Bezug auf die drei Hauptaspekte des Pfades - Entsagung, Entwicklung des Erleuchtungsgeistes und Richtige Ansicht - keine wahren Fortschritte machte, mein Leben wertlos gewesen ist.
Die klösterlichen Aktivitäten beanspruchen viel Zeit, dass ich mir jetzt einen anderen Tagesablauf wünschte. Ich ging daher zu Seiner Heiligkeit, dem 14. Dalai Lama, erklärte ihm, was ich fühlte und bat um Erlaubnis, ins Gebirge zu ziehen, um dort den Rest meines Lebens in volliger Abgeschiedenheit zu verbringen. Er war darüber erfreut und meinte, das sollten wir alle tun!" Quelle: Geshe Rabten, Leben und Lehren eines tibetischen Meditationsmeisters, Ed. Papyrus, Seiten 110-111.
Mögen wir alle in diesen schwierigen Zeiten, mit Freude uns auf den Weg zur geistigen Einkehr bewegen!
Gerne stehen dir die Türen offen, diese Praxis des Gleichsetzens - Tonglen - mit uns, jeden Dienstagabend von 19:00 bis 20:00, zu teilen.
Anmeldung gerne unter: angebote@shide.de
Mit Freude machen wir alle Dharma-Übenden auf das weltumspannende Projekt in Bhutan zum Weltfrieden aufmerksam.
Zugang zu umfassenden Informationen sind beim Aktivieren des nachstehenden Link´s möglich:
https://www.milareparetreat.org/gmc-2.html
Shide ist ein Ort, an dem die Lehre Buddha praktiziert und gelehrt wird. Shide befindet sich in Lünzen, Schneverdingen im Heidekreis.
Geist, Rede und Körper werden durch Studium, Kontemplation, yogische Praktiken, wie kürzere oder längere Retreate geschult, wie das Zusammenleben im gemeinschaftlichen Sinne gepflegt.